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SQL Server 2016: Migration und Data Warehouse planen
SQL Server 2016 läuft weiter, doch das Ende des erweiterten Supports verlangt eine Entscheidung. Sie lernen, wann ein Upgrade, Azure oder der Umbau des Data Warehouse passt.
Worum es geht
Ihr SQL Server 2016 läuft weiter, obwohl der erweiterte Support ausgelaufen ist. Sie müssen den Betrieb nicht sofort stoppen. Für die weitere Planung sollten Sie jedoch den Server und das darauf aufbauende Data Warehouse gemeinsam betrachten. Ein Upgrade, eine Migration nach Azure oder ein Wechsel der Datenbanktechnologie kommt infrage. Welche Option passt, hängt von Ihrer Systemlandschaft und dem Wissen Ihres Teams ab.
Beim SQL Server 2016 geht es nicht allein um fehlende Sicherheitsupdates. Norbert Baumann nennt auch mögliche Probleme bei Audits, nicht mehr unterstützte Konnektoren und höheren Aufwand bei der Fehlersuche. Aus seiner Projekterfahrung beschreibt er ein weiteres Risiko: Wenn wenige Personen die Ladeprozesse kennen, geht mit ihrem Ausscheiden Wissen über das Data Warehouse verloren.
Für die Servermigration stellt Baumann ein Upgrade auf eine unterstützte SQL-Server-Version, Extended Security Updates und Azure gegenüber. Er erläutert, warum Cloud-Kenntnisse im Team für Azure eine Rolle spielen. Auch bestehende Verbindungen, Datenbanken und Compliance-Anforderungen beeinflussen die Wahl. Für ältere Installationen berichtet er von einem Upgrade, bei dem Anpassungen an unterstützten Funktionen zu prüfen waren.
Das Data Warehouse verdient bei einem Serverwechsel eine eigene Bestandsaufnahme. Dazu gehören die vorhandenen SSIS-Pakete, ihre Quellen, Laufzeiten und Konnektoren. Norbert Baumann, Senior Consultant bei roosi, zeigt anschließend an einem Beispielpaket, wie sich Ladeprozesse mit dbt umsetzen lassen. Die Aufzeichnung zeigt das Projekt lokal und in Microsoft Fabric. Sie stellt außerdem Dataflows als Möglichkeit für Teams mit fachlichem Wissen, aber weniger SQL-Erfahrung vor.
Die Aufzeichnung richtet sich an Verantwortliche für SQL Server, Datenarchitektur und Data Warehouse. SQL-Kenntnisse helfen besonders beim Einordnen der dbt-Demo. Wer vor einer Entscheidung zwischen lokalem Betrieb und Cloud steht, erhält Kriterien für beide Wege. Die gezeigten Umbauten ersetzen keine Prüfung der eigenen Pakete und Datenquellen.
Die Kernaussagen
- SQL Server 2016 läuft nach dem Ende des erweiterten Supports weiter, doch Sicherheitslücken und fehlender Support gehören in die Migrationsplanung
- Ob ein SQL-Server-Upgrade oder Azure passt, hängt unter anderem von der bestehenden Infrastruktur und dem Wissen des Teams ab
- Beim Wechsel des SQL Servers sollten Sie auch SSIS-Pakete, Datenquellen, Konnektoren und Laufzeiten des Data Warehouse erfassen
- dbt kann Ladeprozesse lokal und in Microsoft Fabric abbilden, erfordert aber den Umbau bestehender SSIS-Pakete und SQL-Kenntnisse
Kapitel
- 06:53 Was das Supportende für SQL Server 2016 bedeutet
- 16:15 Kosten und Risiken verlängerter Sicherheitsupdates
- 25:30 Upgrade, Sicherheitsupdates und Azure abwägen
- 30:43 SQL Server nach Azure migrieren
- 35:17 Das Data Warehouse beim Serverwechsel prüfen
- 40:39 Data Warehouse lokal mit dbt betreiben
- 45:54 SSIS-Paket in einem dbt-Projekt nachbilden
- 1:01:58 Möglichkeiten für die Migration nach Microsoft Fabric
- 1:07:43 dbt-Projekt in Microsoft Fabric ausführen
- 1:11:43 Dataflows für Teams ohne SQL-Schwerpunkt
- 1:14:42 Kriterien für die Migrationsentscheidung
- 1:18:09 Fragen aus der Fragerunde
Referenten
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Norbert BaumannSenior Consultant · roosi GmbH
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Alexander WeitzelChief Revenue Officer · roosi GmbH

